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Dieses Heilsystem hat durch die Verleihung des Alternativen Nobelpreises 1996 weltweit Anerkennung gefunden. Bei der klassisch-homöopathischen Behandlung steht nicht der Krankheitsname (die Diagnose) im Mittelpunkt der Therapie, sondern der ganze Mensch mit seinen individuellen Krankheitszeichen und individuellen Wesensmerkmalen. Aufgrund der Gesamtheit dieser Symptome wird dem Menschen jeweils ein Heilmittel verordnet. Ziel der klassisch-homöopathischen Behandlung ist es also nicht, rein symptomatisch gegen einzelne Krankheitszeichen vorzugehen, sondern den ganzen Menschen auf allen Ebenen zu heilen. Diese Vorgehensweise ist relativ zeitintensiv und verlangt vom Therapeuten ein fundiertes homöopathisches Wissen.
Nur klassische Homöopathie ist echte Homöopathie ! Die Homöopathie gewinnt als äußerst wirksame und kostengünstige Therapie bei akuten wie auch bei chronischen Erkrankungen immer mehr an Bedeutung.
Doch nur klassische Homöopathie ist echte Homöopathie !!
Die Durchführung einer mind. zweistündigen Erstanamnese (erste Patientenbefragung) ist z.B. für eine klassisch homöopathische Behandlung bei jedem Patienten unabdingbar. Auf der Grundlage der während dieser umfassenden Erstanamnese gewonnenen Informationen wird dem Patienten jeweils nur ein Mittel individuell verordnet.
Dagegen werden bei der Methode der „klinischen" Homöopathie meist - nur zusätzlich zu einer ganz normalen schulmedizinischen Behandlung - ohne vollständige Erstanamnese - nur auf Einzelsymptome hin - oft mehrere Einzelmittel gleichzeitig bzw. homöopathische Komplexmittel (mehrere Mittel in einem Medikament) verschrieben. Diese Methode ist wesentlich weniger zeitaufwendig, entspricht aber unter keinen Umständen den Ansprüchen von Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843), dem Begründer der klassischen Homöopathie.
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